Die Sage vom Mansinger Burgschatz

Zwischen den Junkern von Fikensolt und von Wittenheim herrschte lange Zeit eine Feindschaft, bis endlich der Junker von Fikensolt sich entschloss, die Tochter des Junkers von Wittenheim zur Braut zu nehmen und dadurch den Familienhass zu beseitigen. Am Hochzeitsmorgen fuhr die prächtig gekleidete Braut gen Fikensolt. Doch niemand eilte ihr zum Empfang entgegen. Als die Kutsche durch die Allee fuhr  und über die Brücke des Burggrabens kam, sah die Braut dass alle Fenster und Türen geöffnet waren. Doch noch immer erschien niemand, um sie zu begrüßen, auch nicht ihr Bräutigam, der Junker von Fikensolt. Der Braut viel die Verwirrung unter den Bediensteten auf, als ihr ein Diener entgegen kam und eine Perlenkette reichte: »Perlen bedeuten Tränen«,, sprach die Braut und erhielt die schreckliche Nachricht vom Tode ihres Bräutigams. Daraufhin wurde die Braut an das Totenbett des Junkers zu Fikensolt geführt. Nun erfuhr die Braut von Fikensolt, dass die Haushälterin des Junkers ihn aus Liebe vergiftet hatte. Sie konnte es nicht ertragen, dass eine Andere seine Frau werden sollte.Noch heute sagt man daher im Ammerland: »He kummt to laat at de Bruut van Fikensolt«.

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